PUBLISHERS & AUTHORS
DANS LE MIROIR DES MOTS
In the Mirror of Words
Jürgen O.Olbrich
(Allemagne, Deutschland, Germany)

Jürgen O. Olbrich and Birger Jesch
presents
Emmett Williams

(geb. 1925 in Greenville, USA - gest. 2007 in Berlin, Deutschland).
Mit Emmett verband mich eine Freundschaft, gekoppelt mit meinem Interesse für Fluxusideen und die grafische Ausführung des experimentellen Vorgangs seiner Arbeit.
Wir arbeiteten verschiedentlich zusammen, etwa bei Copy-art Ausstellungen, wie auch als ausführende Autoren entsprechender Publikationen, außerdem führten wir verschiedene gemeinsame Performances durch.
Wer mehr über einzelne Lebensdaten und an seiner Biographie interessiert ist, kann über Internet Hinweise finden:

Emmett Williams, an American poet whose transposition of words into visual art and performances made him one of the founding artists of Fluxus, a performance-oriented avant-garde art movement of the 1960s, died on Feb. 14 in Berlin. He was 81 and had lived in Berlin for many years.

Norbert Klassen
(geb.1941 in Duisburg, Deutschland).
Eine Reihe gemeinsamer Performance-aufführungen und Publikationen, wie auch der Künstlerzeitschrift "2XProvinz-Achse Bern-Kassel" untermalte unsere langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft, welche bis heute geblieben ist.
Norbert unterhielt und leitete in Bern lange Jahre eine Theater/-Performance-gruppe "STOP.P.T" und war Mitglied der Performance-gruppe "Black Market" was unserer gemeinsamen Arbeit sehr dienlich wurde.
Ein Teil seiner Biographie kann über Internet eingesehen werden:
www.asa.de/projects/blackmarket/bio



www.kasselerkunstvereinsheim.de/august/klassen.html

Günther Ruch
(Suisse)

(geb.1942 in Bernburg, Deutschland, seit 1970 Aufenthalt in Genf).
Mit Günther stand ich bereits seit den Siebzigern in Mailart-Kontakt.
Neben seiner Tätigkeit als Graphiker beschäftigte er sich mit konzeptuellen Projekten, welche in Gemeinschaft (und Austausch) einiger hunderter von Künstlern aus der ganzen Welt über seinen eigenen Verlag "OUT-PRESS" und seiner periodischen Zeitschrift "CLINCH" über die Bühne rollte.
Im "Sound-Poetry"Sektor kooperierten wir verschiedentlich auf Performance-Ebene zusammen.
Biographische Daten können über Internet (Google) abgelesen werden: unter "Günther Ruch"/ unter "Clinch"/ unter "Out-Press" / unter "C.& G.Ruch" / unter
www.youtube.com/results?search_query=cgruch&aq=f
_____________________________
Jürgen O. Olbrich (1955 in Bielefeld, lebt in Kassel)
Schon 1973 arbeitete der Medienkünstler an Copy-Art Serien und Copy-Art Büchern, die er ab 1975 um Copy-Art Performances und Editionen erweiterte. 1976 erschien Jürgen O. Olbrichs Zeitschrift Collective Copy. Als Olbrich 1981 unterwegs nach Polen einen zweistündigen Abstecher nach Dresden wagte, begegnete ihm Birger Jesch während eines illegalen Künstlertreffens in einer Privatwohnung. 1987 nahm er an der documenta 8 in Kassel teil und wurde überregional bekannt. 1989 begann er mit seinem Werkzyklus Paper-Police. Er sammelt für diese künstlerischen Arbeiten Altpapier aus Kasseler Papiercontainern. Von 1995 bis 1996 wurde Olbrich zum Gastprofessor an die Universität Kassel berufen. Seit 2001 ist er Mitglied im Vorstand des Kasseler Kunstvereins.
Er arbeitet künstlerisch an Projekten, Performances, Installationen und Archiven, die durch die Vervielfältigung seiner Arbeiten beständig in Erinnerung bleiben und so dem Vergessen entgegenwirken. Der Networker, Spurensicherer und Konzeptartistist in seinem Tun bezieht Kollaborationspartner global ein. Der Künstler arbeitet mit Fundmaterialien, Methoden des Zufalls und Wort-Bild-Kombinationen, um ablaufende Zeit zu dokumentieren. Zudem ist er als Kurator tätig.
„ Alles weitere ergab sich“ u.a.:
Projekte, Performance, Installationen, Bookworks, Copy-Art, Archive, Situationen, Editionen, Künstlerzeitschriften „Collective Copy“ + „NO NEWS“, Public Events, Secret Programs, Expanded Contacts, Travelling Affaires, Productive Routines, Extended Exchanges.
Ausstellungen (Auswahl):
2011 „In residence“, E. Harvey Foundation, Venedig(E)
„Sometimes… “, Lichtenberg-Studios, Berlin(K)
2010 „Collagen.Sammeln“,Kunstverein,Augsburg(K)
„Tatorte“, Kunsttempel, Kassel
2009 „ Normalzustand“, Kulturhauptstadt Europa – Linz (K)
„ Bone“, Schlachthaus, Bern
„ Made in ...“, Zentrum Bildende Kunst, Arnheim (K)
„Out in the square“, E.Harvey Foundation, Venedig
2008 „Hoffnung“, Städtische Galerie Varna
„Ping-Pong“, Kunsttempel Kassel (E)
„Meet me“, E.Harvey Foundation, Venedig
2007 „Ping-Pong“, ACC Weimar
„Autopoems“, Burg Amlishagen
„Gropius-Tapete“, Gropiusstadt Berlin
„Poeticum“, Kunsttempel Kassel
2006 „Terra Incognita“, Kunsthalle Bremen
„Autonom-mobile“, Kulturbahnhof Kassel
„Abfallprodukt“, Mehrzweckhalle Berlin
„Zielke&Konsorten“, Museum Schloss Burgk
„Fukui Fluxus“, Fukui Art Museum
„Die Sammlung“, Kunstverein Siegen
2005 „ Paper Police“, Vebikus/ Kammgarn, Schaffhausen (E)
„Wir haben Ausstellung“, Kulturbahnhof Kassel
„Rainbow Objects Mandala“, Kunsttempel Kassel
„Gesellschaftsspiele / Vertischtes“, ACC Weimar
„Pilotprojekt Gropiusstadt“, Berlin
„Kaufrausch“, Kunsthaus Grenchen
2004 „ Alphabet“, Galaria AT, Poznan (K)
“ Kaufrausch KUNST”, Stadtgalerie, Bern
„Editionale“, Kunstforum, Köln
„Rainbow Objects Mandala“, Fluxus Freunde Wiesbaden
„Bone“, Performance-Festival, Bern
2003 „Postcard Corrections“, NO-INSTITUTE, Kassel (K)
“Ansage”, Museum Fridericianum Kassel
“Minutes Only” , Kunstakademie, Karlsruhe (K)
„Galeria AT 1982/2002“ Municipal Gallery, Poznan (K)
2002 „Zipp“, Kasseler Kunstverein (K/E)
„The Artists’Memory“, Stadtmuseum Jena (E)
“Boxing Day”, Kunstraum, Offenbach
2001 „The Artists‘ Memory“, NO-INSTITUTE, Kassel (E)
Galerie N.Kiwall, Paris
2000 „Art is where you find it“, Neue Galerie, Kassel (K/E)
„Performance-Tage“, Seedamm Kulturzentrum, Pfäffikon/CH (K)
1999 „Art is where you find it“, Galeria AT, Poznan (E)
„W(H)/ALE“, Kunsthalle, Bremen (K/E)
1998 „This is an original piece of evidence“, Bound & Unbound, New York (E)
1997 „Multilinear“, Kubus, Hannover (K/E)
1996 „No News“, Kunsthalle Bonn
1995 „Save/Give“, Kunstverein, Kassel (K/E)
„Rub-A-Dub-Dub“, Artists‘Museum, Lodz (E)
1993 „It’s a copy world“, Pfalzgalerie, Kaiserslautern (K/E)
1992 „Hooray for Hollywood“, Bremen, Kassel, Hamburg (E)
„W(H)/ALE“, Städtische Galerie, Bremen (E)
1991 „Museum der Museen“, K.E. Osthaus-Museum, Hagen (K)
1990 „Ressource Kunst“, Kunsthalle Mücsarnok, Budapest (K/E)
1989 „20. Bienal Internacional de Sao Paulo (K/E)
„Ressource Kunst“, Akademie der Künste, Berlin (K/E)
1988 „Winter Souvenir“, Olympic Arts Festival, Calgary (K/E)
„Echtzeit“, Kunstverein, Kassel (K/E)
„2. Bienal Intern. de Electrografia y Copy Art, Valencia (K/E)
1987 „ documenta 8“, Kassel (K/E)
„Medium: Photocopy“, S. Bronfman Center, Montreal (K)
1986 „Orte Wege Nomaden“, Kunstraum Kunoldstr. 34, Kassel (K/E)
1985 „Wellenlängen“, Moltkerei Werkstatt, Köln (K)
1984 „New Media II“, Konsthall, Malmö (K)
„1984-Im toten Winkel“, Kunstverein, Hamburg (K)
„Nehmen Sie Dada Ernst! Es lohnt sich“, Kunstverein, Bonn (K/E)
K = Katalog E = Edition
seit 1984 Lehraufträge in In- und Ausland
1995/96 Gastprofessur Universität/GHK Kassel
Werke in Privat – und Museumssammlungen im In- und Ausland
Projekte und Aktivitäten
seit 1973 Copy-Art/Serien und Bücher
seit 1974 Performances/Collaborations
seit 1976 „Archiv der Verlorenen Informationen“
1977 - 87 Projekt „The ‚album‘ albums“
seit 1977 Projekt „The Eternal Puzzle“
„Postcard-corrections“
1978 - 85 Reisebüro „Low Budjet Tours“
1977 - 87 Kunstraum „Kunoldstr. 34“
seit 1979 Projekt „I am a secret sender“
seit 1980 „Autopoems“ und „Correctexts“
seit 1986 Künstlergruppe „The Nomads“
seit 1987 „The NO INSTITUTE“
seit 1991 Projekt „Paper Police“
www.spechtart.de/j.olbrich.html
Jürgen O. Olbrich © lichtenberg studios.de